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Handel und Direktinvestitionen

Die Schweiz und Europa sind wirtschaftlich eng verflochten. Als Zielland von 62,0 % der Schweizer Ausfuhren und mit einem Anteil von 79,5 % an den Schweizer Einfuhren ist die EU mit Abstand der wichtigste Handelspartner der Schweiz. Die Schweiz ist ihrerseits der drittgrösste Kunde der EU (7 % aller Exporte) nach den USA und Russland und der sechstgrösste Warenlieferant (5 % aller Importe). 39,4 % der schweizerischen Direktinvestitionen erfolgen im EU-Raum. Rund 583’000 Bürgerinnen und Bürger aus den 27 EU-Ländern arbeiten in der Schweiz. Das sind 19 % aller hier Erwerbstätigen. Umgekehrt haben sich 415’000 Schweizer in Europa niedergelassen.

Zwischen der Schweiz und der EU besteht bereits heute, ausser für Landwirtschaftsprodukte und Produkte der Nahrungsmittelindustrie, vollständiger Freihandel. Waren mit Ursprung in einem der 31 Mitgliedstaaten der EU und EFTA (Letzterer gehört die Schweiz zusammen mit Island, Liechtenstein und Norwegen an) können kontingentsfrei und ohne Zollschranken zirkulieren. Gegenüber der EU gilt über den freien Güteraustausch hinaus ein offener Arbeitsmarkt (bspw. für Spezialisten, Forscher und Manager) und eine teilweise Öffnung für Dienstleistungen.

 
Zuletzt aktualisiert am: 02.10.2009
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